Stadtraum

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Die Geschichtsgeographie (géohistoire, histoire géo) blickt auf die Überlieferungen von Annales zurück, es ist genug, das Schaffen von Marc  Bloch oder Lucien Febvre zu erwähnen, die  die Inspiration aus der Geschichtsgeographie haben geschöpft. Man kann auf Fernand Braudel mit der Konzeption von „long durée”  hinweisen, denn er hat die Historikerbeobachtung mit dem Studium des geographischen Milieus legierte. Bei Braudel haben die mentalen Mittel  eine wichtige Rolle, weil er einen besonderen Akzent auf die Raum- und Zeitauffassung  gelegt hat.
Zwei brühmten französischen Historiker haben aufmerksam auf die Wichtigkeit des Raumes gemacht:  Einer von ihnen – den Henri Lefebvre heißt – hat in seinem Werk (La production de l’espace), dass das Raum eine Wirklichkeit ist, die duch die Geschichte hergestellt ist. Daraus folgt, dass das Raum nicht nur die Bühne der Eriegnisse ist, sondern der Hintergrund des menschlichen Lebens. Das Raum wird durch die mächtigen, einflussreichen Menschen gebildet, aber hat eine Wirkung auf die werktäglichen Menschen. Auf den Plätzen findet man verschiedene symbolischen Gebäude, die die Lage der gegebenen Gruppe stärken. Der Raum steht immer unter Einflusss einer geselschaftlichen Gruppe, ja kämpfen für die Aufsicht des Raumes. Daraus folgt, dass verschiedene Symbole und ritulle Werke im Raum erscheinen. Ein Raum ist nicht nur ein Milieu ( mit Straßen und Plätze), sonder auch eine Ansammlung der Vorstellungen und Ideoligien.

Der andere beröhmte Historiker Michel de Certeau , der sich  in seinem wichtigen Werk (Les pratiques du quotidien) mit der Praxis des alltäglichen Leben befasst. Er trennt die Ausdrücke place/place und espace/space voneinander. ja sind diese Ausdrücke duch ihn definiert. Nach seiner Vorstellung ist der Ort die sachliche Wirklichkeit, wo alles einen Platz hat, während der Raum ein pragmatischer Raum, wo die Ereignisse laufen.

Die Geschichte von Kőszeg ist gründlich von Lelkes István und Bariska István bearbeitet. Die wichtigste Information über die Stadt, dass Kőszeg im Lauf der Geschichte beträchtlicher und bekannter war, wie heutzutag. Bis zum 17. Jahrhundert war eine bedeutende Stadt, aber die Handelswege war umgeordnet und die Stadt hat im 19. Jahrhundert angefangen  zu fallen. Ihre führende Position hat Szombathely übernommen. Mit der Ursachen des Untergangs beschäftigen sich Chernel Kálmán und Wittinger Antal.

Innerhalb der Stadtmauer findet man die geschützte Innenstadt, derer der Teil auch der Jurisich Platz ist. Kőszeg wurde vielmals duch Feuerband während des Mittelalters zerstört, aber im Lauf des Freiheitskampfes von Rákoczy hat die Stadt auch Schade gelitten, aber der Hauptplatz hat trotzdem ihren barocken Charackter gewahrt. Die Entwicklung ist sich im 19. Jahrhundert verlangsamt, mit diesem Grund kann man erklären, warum der Jurisichplatz sich nicht in reiche Palastzone umgewandelt ist. Die Innenstadt von Kőszeg ist einzigartig in Ungarn, so man muss sie behandeln, wie unser kulturelles Erbe. Sie ist ein dreihundertjährige unberührte Innenstadt. Mit dem kulturellen Erbe beschäftigt sich der französische Historiker François Hartog, der seine Meinung in seinem Werk Régimes de l’historicité – Présentisme et expériences du temps ausführt. Seine Ansicht nach sind zu einem mentalitätgeschihtlichen wir Wendepunkt angekommen, derer Bedeutung auf der Renaissance oder auf der Aufklärung  angelangt ist. Während der Forschung sind die interdisziplinäre Forschungen  sehr wichtig, weil umsere Methodik ist auch geschichtlich, historisch, soziologisch, kunstgeschichtlich und architektonisch.